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Antipsychiatrie Forum - Selbstmordgedanken im Umgang mit professionellen

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KitKatReloaded (Gast)
18.04.2021 10:08 (UTC)[zitieren]
Hey Leute,
hier mal ein sehr persönliches Thema.
Ich denke mal, hier bin ich sicher genug, um es ohne negative Konsequenzen zu erleben, anzusprechen.

Laut Peter Lehmann sind Suizidgedanken beim ausschleichen ganz normal.
Ich quäle mich diesmal seit ca 2 Monaten mit selbigen.
Ich hatte das schon mit 15, aber nicht so extrem.

Als ich meinem Psychiater eine psychiatrische patverfü zur Unterschrift vorgelegt habe, hat er diese nicht nur nicht unterschrieben, sondern auch gesagt, dass er mich bei Suizidgedanken sofort einweisen muss.
Das hat mich seeehr verunsichert.

In meiner Erfahrung werden in der Klapse keine Probleme gelöst, sondern noch zusätzliche (z. B. mit Nebenwirkungen und fehlzeiten sowie schlimmeren Dingen) geschaffen.

Ich traue mich deswegen auf der einen Seite nicht, es gegenüber Psychiater, Therapeutin oder genesungsbegleiter, etc. anzusprechen, möchte auf der anderen Seite aber schon aufhören zu leiden.

Waldspaziergänge tun mir extrem gut, kann ich aber nicht ständig machen.

Die Gedanken kommen und gehen so in kleinen Schüben.
Meist bei überfordern, Bilanz ziehen oder Leerlauf.

Sagt mal was dazu...
Qwertz12345 (Gast)
18.04.2021 10:19 (UTC)[zitieren]
Du hast wahrscheinlich eine Depression. Das solltest du schon irgendwie behandeln lassen. Es belastet dich ja. Vorzugsweise macht man bei Depressionen eine Psychotherapie (also nicht quasi automatisch "Antidepressiva" oder ähnliches).
KitKatReloaded (Gast)
18.04.2021 10:31 (UTC)[zitieren]
Ich geh ja schon zu einer Therapeutin. Die Frau meint auch, ich sei depressiv.
Ich habe ihr eben aus erwähnten Gründen weder von der vorausgegangenen Manie mit psychotischen Symptomen noch von den jetzigen Suizidgedanken erzählt.

Die Frage ist für mich nicht ob, sondern wie ich mich behandeln lassen soll, ohne (wieder) in der Drecksanstalt zu landen.

Ich hab eine rießen Angst, dass das wieder passiert.

Hab echt richtig schlechte Erfahrungen gemacht.
Qwertz12345 (Gast)
18.04.2021 11:36 (UTC)[zitieren]
Ich weiß nicht, Depressionen und eine Psychose (Schizophrenie) schließen sich nicht per se aus. Ich würde beides angehen. Bei der "Psychose" geht das ziemlich gut auch fast nur mit Medikamenten, in einer auf den Patienten abgestimmten Dosierung.

So sind zumindest meine Erfahrungen. Also bei Depressionen Psychotherapeut und bei einer chronischen psychotischen Störung die dafür verwendbaren Medikamente. Entweder Bipolar oder schizoaffektiv (=beides) oder Schizophrenie.

Leider wollen immer noch sehr viele Ärzte und Therapeuten das Zepter ganz in der Hand behalten und nerven die Klienten unsäglich mit maximalen Forderungen. Ich habe das Problem bei mir dadurch gelöst, dass ich jetzt das Rezept für das Antipsychotikum von der Hausärztin hole und nur noch dann und wann einen Erfolgsbericht schreibe, das nimmt den Druck raus, vorerst keine weiteren Termine mehr, bis zur übernächsten Verordnung.
KitKatReloaded (Gast)
19.04.2021 20:18 (UTC)[zitieren]
Habe meiner Therapeutin und Co immernoch nicht gebeichtet. Zu große Angst.

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